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2026-03-14
Die Novene zur Schmerzensmutter in der Pfarrkirche von Kötschach ist eine der ältesten religiösen Traditionen im oberen Gailtal und eng mit der Vorbereitung auf Ostern verbunden. Eine Novene ist eine neuntägige Gebets- und Andachtszeit (lat. novem = neun), die Gläubige auf ein wichtiges kirchliches Fest vorbereitet.

Die Tradition in Kötschach reicht bis ins Jahr 1773 zurück. Damals bat Anna Pfefferin, die Gattin des Porciaschen Pflegers Gabriel Christoph Pfeffer, den Prior des Servitenklosters, Pater Laurentius M. Schenfe, eine Andacht zur Schmerzensmutter am Schmerzensaltar der Pfarrkirche einzuführen. Sie stellte dafür auch ein Stiftungskapital zur Verfügung. Die erste Novene war ein großer Erfolg und zog viele Gläubige an. Bereits wenige Jahre später wurde die Andacht wegen der großen Beteiligung vom Seitenaltar auf den Hochaltar verlegt.

Die Verehrung der Schmerzhaften Muttergottes hängt mit dem Servitenorden zusammen, der die Pfarre bis 1981 betreute. In der Spiritualität dieses Ordens spielt die Verehrung Mariens, besonders ihrer sieben Schmerzen unter dem Kreuz Christi, eine zentrale Rolle. Deshalb entwickelte sich gerade in Kötschach eine besondere Tradition der Marienfrömmigkeit in der Fastenzeit.

Bis heute wird die Novene jährlich in der Fastenzeit gefeiert. Sie beginnt gewöhnlich am Donnerstag vor dem Passionssonntag und endet am sogenannten Schmerzensfreitag, dem Freitag vor dem Palmsonntag. An jedem Abend versammeln sich die Gläubigen zum Rosenkranzgebet, zur Beichtgelegenheit und zur heiligen Messe mit Predigt. Häufig wirken dabei verschiedene Gastprediger und Chöre aus der Region mit.

Auch in der Gegenwart ist die Novene ein wichtiger Bestandteil des religiösen Lebens in Kötschach-Mauthen. Sie gilt als traditionsreiche Vorbereitung auf die Karwoche und auf Ostern und bringt jedes Jahr viele Menschen aus dem Gail- und Lesachtal in der Pfarrkirche zusammen. Damit verbindet sie jahrhundertealte Frömmigkeit mit dem heutigen Gemeindeleben.

Pfarre Kötschach - Alle Infos




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Ingo Ortner
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